Ursprüngliches Graubünden

Unteres Engadin

Allegra!

Gruß auf Rätoromanisch

Engadin - das ist das Schweizer Inntal. Der obere Teil, rund um St. Moritz, ist weit, weltläufig und von Gletscherriesen umstanden. Das Unterengadin mit seinen stolzen Dörfern ist bodenständig und hängt an seiner gewachsenen Kultur. Seit ich vor 18 Jahren zum ersten Mal da war, schlägt mein Herz für dieses zauberhafte Fleckchen Graubünden.

Die mächtigen Engadiner Häuser scheinen direkt aus dem Berg zu wachsen. Fenster und Türen wirken wie hineingehauen in die dicken Wände, Sgraffiti schmücken die Fassaden.

Unten im Tal rauscht der Inn, Dörfer sonnen sich auf breiten Terrassen, und darüber spannt sich der Himmel mit einem Zackenrand weißer Gipfel. In klaren Nächten tut sich der Weltraum auf: tiefste Schwärze voller Sterne.

Guarda

Beim Chalandamarz vertreiben die Kinder den Winter mit Glockengeläut. Worum es dabei geht, erzählt das berühmte Kinderbuch "Der Schellen-Ursli" von Selina Chönz und Alois Carigiet.

Schellen-Ursli-Weg oberhalb von Guarda, dem Schauplatz der Geschichte

Schloss Tarasp thront seit dem 11. Jahrhundert über dem unteren Inntal. Der Dresdner Industrielle Carl August Lingner - Erfinder des Odol-Mundwassers - ließ das Wahrzeichen vor 100 Jahren mit viel Aufwand in Stand setzen.

Das Deckengemälde im Kirchlein von Lavin zeigt Christus mit drei Gesichtern. Ein Sinnbild der Dreifaltigkeit.

Honig, Walnüsse und andere einheimische Zutaten machen Engadiner Nusstorte so köstlich.

Kein Fels, sondern feinstes, luftgetrocknetes Bündner Fleisch

Der höchste Punkt des Skigebietes Motta Naluns liegt auf 2.785 Metern oberhalb von Scuol.

Vor der letzten Abfahrt: Sonne & Kaffee mit Aussicht

Ftan

Urlaub in der Schweiz ist nicht billig. Schwacher Trost: der Schnäppli-Ständer

A revair!

Auf Wiedersehen!

@textkomm

Fotos & Texte: Susanne Taggruber susanne-taggruber.de

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